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1. Hintergrund des Einbettungstheorems
Es stellt sich natürlich die Frage, wie es denn möglich ist aus einer
skalaren Größe genügend Information zu erhalten um den möglicherweise
recht komplexen Phasenraum eines m-dimensionalen Systems zu rekonstruieren.
Der Schlüssel hierzu ist die Tatsache, daß in einem nichtlinearen
Prozeß alle Variablen im allgemeinen miteinander verknüpft
sind. Typischerweise gibt es weder unabhängige Unterräume von
Variablen, noch sind solche durch stetige Transformationen zu
erzeugen. Zwei Meßwerte zu den Zeitpunkten t0 und
sind
miteinander durch das Fortschreiten des dynamischen Systems um die
Zeit
verknüpft, während der alle im System vorhandenen Variablen
die eine Observable beeinflussen. Der Meßwert
ist somit
im allgemeinen eine komplexe, unbekannte und nichtlineare Verknüpfung
aller Variablen im System.
Ein anderer Ansatz für das Einbettungstheorem ist aus dem Studium von
Differentialgleichungssystemen bekannt (1). Dabei ist der
eingeschlagene Weg der, die Observable und ihre Ableitungen als
unabhängige Variablen für die Phasenraumrekonstruktion anzusetzen. Die
Phasenraumdarstellung ist also
und die Näherungen der Ableitung
haben bei einer Abtastzeit von ts die Form
![]() |
![]() |
||
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(16) | |
Offensichtlich entspricht die Information, die in jeder neuen Ableitung des Signals hinzukommt gerade der, die bei der Einbettung mittels zeitverschobenen Versionen der Observablen erhalten wird.
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